IT-Projektmanagement

Strukturiert
Terminsicher
Ressourcenschonend

IT-Projekte - zum Scheitern verurteilt ?

Das erschreckende Resultat einer Studie des amerikanischen Software-Anbieters Geneca aus dem Jahr 2017 beschreibt mit dem Titel „Doomed From the Start? Why a Majority of Business and IT Teams Anticipate Their Software Development Projects Will Fail“ auf eindrückliche Weise, dass es ungemein wichtig ist, auf ein gutes IT-Projektmanagement zu setzen.

Die darin beschriebenen Zahlen dokumentieren, dass mehr als 70 Prozent der etwa 600 befragten IT-Verantwortlichen und Geschäftsleute der Meinung waren, dass ihre Projekte immer oder oft scheitern – und zwar von Beginn an. Ergänzend dazu waren 55 Prozent der Meinung, die Geschäftsziele ihrer Projekte seien nicht klar definiert.

Ein mangelhaftes Projektmanagement ist für alle Projektbeteiligten frustrierend – und kostspielig.

Das belegt unter anderem die Analyse der Hertie School of Governance, die 170 öffentliche Großprojekte untersucht hat. Das Ergebnis: Durchschnittlich lagen die Kosten bei den beendeten Projekten bis zu 73 Prozent über der ursprünglichen Planung. Besonders im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie gab es zum Teil massive Ausschläge nach oben. Hier lagen die Kostenüberschreitungen bei fast der Hälfte der untersuchten IT-Projekte bei über 200 Prozent.

1. Risikomanagement

Der am häufigsten unterschätzte Faktor ist die Realisierung eines kontinuierlichen Risikomanagements.

Dazu gehören die Identifikation und die Bewertung möglicher Quellen für Störungen des Projektablaufs. Angefangen bei personellen Ausfällen über den Datenverlust von Planungsdokumenten bis hin zum Versagen der IT-Infrastruktur muss all dies bewertet werden. Die Berücksichtigung möglicher „Gefahren“ für eine gewünschte Realisierung des Projekts bietet die Chance, zu hohe Erwartungen zu dämpfen und zugleich Sensibilität gegenüber eventuell auftretenden Unwägbarkeiten zu schaffen.

2. Projektstrukturplan (PSP)

Das Ziel des Projektstrukturplans (PSP) ist es, der Gesamtaufgabe eine Struktur zu geben und die Aktivitäten zu ermitteln, deren Durchführung zum gewünschten Projektergebnis führt.

Ganz besonders bei Großprojekten ist ein PSP unerlässlich. Wir helfen Ihnen, nicht die Übersicht zu verlieren in dem wir z.B. einzelne Schritte zu Arbeitspaketen (AP) zusammenfassen, die sich leichter managen und verfolgen lassen.

3. Projektablaufplan (PAP)

Im Strukturplan wurde noch nicht festgelegt in welcher Reihenfolge die einzelnen Arbeitspakete abgearbeitet werden müssen um das beste und effektivste Resultat zu erzielen.

Dabei achten wir im Besonderen auf die folgenden Fragestellungen:

  • Welche AP müssen abgeschlossen sein, damit ein weiterer AP begonnen werden kann?
  • Ist ein AP Voraussetzung für andere Arbeitspakete?
  • Welche Pakete können nur zeitlich nacheinander, oder parallel durchgeführt werden?

Nur mit einem PAP ist ein effizientes Projekt-Controlling möglich.

4. Terminplanung

Gerade bei IT-Projekten ist davon auszugehen, dass es selten zu Wiederholungen kommt. Jeder Kunde und jedes Projekt ist individuell. Für ein vernünftiges Zeitmanagement beachten wir in der Terminplanung die folgenden Prämissen:

  • Wir gehen von normalen Bedingungen aus.
  • Wir schätzen die Zeit für jedes Arbeitspaket einzeln ein.
  • Wir beziehen alle Aufgaben in die Planung mit ein.
  • Wir planen mit Pufferzeiten für unvorhergesehene Schwierigkeiten.
  • Wir holen uns bei Bedarf den Rat von Experten ein und planen immer gemeinsam im Team.

5. Ressourcenplanung

In wenigen Bereichen der Wirtschaft besteht so eine hohe Gefahr von fatalen Fehleinschätzungen wie im IT-Projektmanagement. Speziell in der Umsetzung von Softwareprojekten oder IT-Vorhaben in Verwaltungen und Unternehmen oder bei Firmengründungen (StartUp´s) werden Budgets falsch kalkuliert oder Aufwände unterschätzt. Wir helfen bei der Planung Ihrer Ressourcen. Dazu ermitteln wir, von welcher Ressource wann wie viel benötigt wird. Dabei ist vor allem sicher zu stellen, dass die benötigten Kapazitäten an Mitarbeitern, Technologie oder Räumen für die geplanten Zeiträume tatsächlich zur Verfügung stehen.

6. Kosten- und Budgetplanung

Auf der Basis der Ressourcenplanung können die Kosten und das Budget ermittelt werden. Hierbei handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess der ständig angepasst wird.




Daniel Kemen
Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell!

Sprechen Sie uns an!


Ihr Ansprechpartner:
Herr Daniel Kemen

Wie geht es weiter?

Sprechen Sie uns an und informieren Sie sich kostenlos und unverbindlich über unser Angebot und unsere Unterstützungsangebote. Im folgenden erhalten Sie eine erste unverbindliche Beratung und können dann in die konkrete Analyse einsteigen. Unsere Experten unterstützen Sie je nach individuellem Beratungsbedarf nach Ihren Wünschen und stimmen den Ablauf individuell auf Ihr Unternehmen und die gegebenen Voraussetzungen ab.

Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gern!