Technologie & Innovation

Webhosting, vServer oder Managed Server?




Wenn Sie Ihre Webseite oder Ihren Onlineshop ins Netz bringen möchten stellt sich zunächst die Frage: Woher bekomme ich die Server und die richtige Anbindung? Die Antwort bieten die unzähligen Webhosting Anbieter die ihnen verschiedene Hosting-Pakete für Ihre Seite anbieten. Doch was brauchen Sie wirklich?

Zunächst unterscheiden Hoster (oder auch Provider) zwischen verschiedenen Formen des Hostings. Die einfachste und "kleinste" Form ist das so genannte Web- oder Shared-Hosting. Hier stellt man Ihnen etwas Speicherplatz, eine Domain und meist eine limitierte Anzahl an eMail- und Datenbankaccounts zur Verfügung. Auf Ihrem Server werden jedoch bis zu 100 andere Webseiten untergebracht. Sie haben also beinahe keine Einstellungsmöglichkeiten und nur eine sehr beschränkte Performance. Sie teilen sich mit den anderen Seiten Rechnerleistung, Bandbreite und Systemeinstellungen. Für eine einfache Homepage mit kleineren Addons reicht dies jedoch meist bereits aus. Da das Ausführen von PHP fast immer möglich ist können auch kleinere CMS Systeme (Wordpress, Joomla) eingesetzt werden. Fachkenntnis ist meist nicht vorausgesetzt. Die meisten Einstellungen können über einfache Bedienoberflächen geregelt werden.

Für performante Seiten - zum Beispiel auf Basis von Frameworks oder großen CMS oder Shop-Systemen (Typo3, Magento) bieten Webhoster meist als nächst größere Einheit die vServer (Virtual Server) an. Anders als beim Webhosting ist hier Kenntnis über die Serververwaltung erforderlich. Sie erhalten eine virtuelle Serverumgebung mit dem vollem Funktionsumfang eines herkömmlichen Webservers und können entsprechend ganz verschiedene Serveranwendungen installieren, konfigurieren und nach eigenen Vorstellungen nutzen. Sie teilen sich hier nur die Serverhardware mit anderen vServern. Softwaretechnisch sind sie völlig autonom. Die Möglichkeiten sind deutlich größer und die Performance ebenso viel stärker. Wenn sie selbst Fachfremd sind sollten Sie bei Programmierern, Webagenturen und IT-Dienstleistern nach Serververwaltungsangeboten bzw. Servereinrichtung anfragen.

Möchten Sie hardwarebeschleunigte Anwendungen nutzen oder benötigen aus anderem Gründen die volle Server- oder Bandbreitenkapazität werden Ihnen von den Meisten Hostern auch Dedizierte Server angeboten. Hier erhalten Sie den vollen Umfang einer ihnen zugewiesenen (dedizierten) Serverhardware. Fachkenntnis ist zwingend erforderlich.

Das letzte und deutlich spürbar teuerste Angebot ist der Managed Server. Hier erhalten Sie zwar den vollen Zugriff auf den Server und können beinahe jede Anwendung installieren - jedoch legen die Experten vom Anbieter zusätzlich Hand an. In welchem Umfang die Provider Ihnen beim Management des Servers helfen sowie die konkreten Preismodelle sind je nach Hostinganbieter unterschiedlich. Es empfiehlt sich jedoch meist, insofern Sie eine Webagentur mit der Entwicklung Ihrer Seite betraut haben, die Serververwaltung und die Entwicklung aus einer Hand zu nehmen. Dies spart Ihnen meist Zeit und Geld, da die Entwickler die benötigten Kapazitäten am Besten einschätzen können und wissen wo man mit Optimierungen und Updates ansetzen muss.



Über den Artikel

Beitrag veröffentlicht am von Daniel Kemen, in den Kategorien:


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Über den Autor


Software-Design Autor

Mein Name ist Daniel Kemen und ich bin IT-Berater und Entwickler bei der SD Software-Design GmbH. Ich schreibe im IT-Blog über interessante Themen rund um Technologien, Entwicklungen und IT-News. Zudem bearbeite ich als zertifizierter Google Partner für AdWords und Analytics viele Themen zum Thema Onlinemarketing, AdWords und Suchmaschinenoptimierung.





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