Layout & Gestaltung

Look and Feel im Webdesign: Der erste Eindruck zählt




Die Begrifflichkeit „Look and Feel“ wird oft eingesetzt, um den bei erstmaliger Betrachtung einer Webseite entstehenden Wahrnehmungseindruck zu beschreiben. Dieser erste Eindruck bestimmt, ob ein Besucher den Entschluss fasst, sich näher mit den dargestellten Inhalten zu befassen oder nicht und ist somit maßgeblich für den Erfolg eines jeden Webauftritts.

Die Wirkung des Gesamtlayouts auf den Besucher wird dabei durch einige Faktoren beeinflusst:


  • Anordnung der einzelnen Elemente

  • Farbgestaltung

  • Typografie

  • Relation zwischen genutzter und freier Fläche

  • inhaltsunterstützende Grafiken


Wichtig ist dabei, dass der entsprechende Themenbereich angemessen repräsentiert wird, sodass sich Besucher mit der Webseite identifizieren können. Darum ist es von nicht zu unterschätzender Bedeutung vorab eine Analyse der Zielgruppe durchzuführen und anschließend die Gestaltung auf diese abzustimmen. So muss beispielsweise die Website einer Werbeagentur ganz andere Kriterien erfüllen, als die eines Fußballvereins. Dabei spielt nicht nur die Auswahl der Grafiken eine Rolle, sondern ebenso die farbliche, typografische und kompositorische Ausgestaltung. Diese bestimmt schließlich, ob eine Website schlicht und minimalistisch, lebendig und verspielt oder ausgeglichen wirkt.

Darum sollte man sich schon vor der Entwurfsphase darüber im Klaren werden, welche Richtung des Designstils man anstreben möchte. Beabsichtigt man z.B. ein eher minimalistisches Design zu realisieren, um einen möglichst seriösen Eindruck zu hinterlassen, empfiehlt es sich die Farbauswahl auf 2-3 Farben und deren Abstufungen zu beschränken. Soll das Design trendy sein und beispielsweise eine jüngere Zielgruppe ansprechen, kann auch mit vielen Farben gearbeitet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Design nicht vom Inhalt ablenkt und diesen trotzdem noch anschaulich darstellt. Auch mit der Anordnung von Texten, Grafiken und Interaktionselementen kann die Wahrnehmung des Besuchers beeinflusst werden. Richtet man alle Bestandteile des Webdesigns an einem strengen Raster aus, wirkt das Design nüchtern und klar strukturiert, kann dabei aber auch schnell langweilig und eintönig aussehen. Darum ist es manchmal empfehlenswert akzentartig einzelne Elemente wie Grafiken aus dem Raster herausfallen zu lassen, um dem Design mehr Spannung zu verleihen. Übertreibt man hierbei jedoch, ist kein Raster mehr erkennbar und das Design wirkt schnell chaotisch und eine optimale Usability ist nicht mehr gewährleistet.

Die Möglichkeiten, die sich bei der Gestaltung eines Screendesigns auftun, sind endlos, allerdings sind neben den ästhetischen auch immer die funktionalen Aspekte zu berücksichtigen. Zudem sollte nach der Wahl der Stilrichtung diese dann auch konsequent verfolgt werden, damit beim Besucher ein stimmiger Gesamteindruck entsteht.



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Beitrag veröffentlicht am von Niko Bartsch, in den Kategorien:


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