Websites richtig „relaunchen“ – SEO


Websites sind in der heutigen Zeit eher kurzlebig. Sie benötigen Aufmerksamkeit und regelmäßige Aktualisierungen. Doch wie updaten Sie ihre Website richtig, damit keine Schwierigkeiten oder Fehler auftreten und der SEO-Effekt erhalten halten bleibt?!?

Zunächst sollten Sie wissen, dass ein einfacher Upload Ihrer neuen Seite fast immer zu Problemen führt. Dies trifft ganz besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zu. Desweiteren gibt es einige weitere Dinge die beim Relaunch Ihrer Website zu beachten sind.

  • Vermeiden Sie lange Wartezeiten, indem Sie zunächst alle Daten vorbereiten und mögliche Backups mit einplanen. Auf der finalen, öffentlichen Seite sollten von Anfang an keine Fehler mehr auftreten. Ein Update sollte maximal einige Stunden, jedoch keinesfalls mehr als einen ganzen Tag dauern.
  • Updaten Sie Ihre Sitemap, indem Sie nach dem Relaunch nicht mehr existierende Seiten herausnehmen und die Neuen Seiten dafür hinzufügen. Achten Sie auf Vollständigkeit.
  • Führen Sie Logbuch, indem Sie sich bei jeder Version alle Änderungen in einer Log-Datei notieren. Treten hinterher Fehler auf können Ihnen diese Daten helfen den Fehler besser einzugrenzen.
  • Übermitteln Sie die Änderung an Suchmaschinen! Die meisten Suchmaschinen überprüfen Ihre Seite nicht täglich auf eine veränderte Struktur. Um diesen Prozess zu beschleunigen können Sie manuell die geänderten Informationen an die Suchmaschinen übermitteln.
  • Verweisen Sie von ehemals existierenden Seiten auf Neue! Mit HTTP Codes können Sie sicherstellen, dass Links zu alten Seiten weiterhin funktionieren. Dies hilft Nutzern und Suchmaschinen alle angefragten Informationen trotz neuer Seitenstruktur zu erreichen und Seiten die nicht länger existierend werden entsprechend gekennzeichnet und leiten auf existirende Seiten weiter (HTTP 301 Moved Permanently).
  • Führen Sie ausreichende Tests durch um Systemfehler oder fehlerhaft angezeigte Elemente zu beheben. Bedenken Sie, dass Ihre Seite online möglicherweise anders performt als auf Ihrem Testsystem.
  • Beobachten Sie das Resultat um weitere Fehler oder Probleme Ihrer User aufzudecken und den Nutzen des Relaunchs entsprechend bewerten zu können. Evaluieren Sie für zukünftige Updates welche Änderungen den gewünschten Effekt erzielen.

Denke Sie auch darüber nach professionelle SEO Angebote für Ihren Relaunch in Anspruch zu nehmen und nutzen Sie weitere Relaunchtipps vom Experten Ihres Vertrauens, damit Ihre neue Website zum Erfolg wird.

Websites auf mobilen Geräten


Fast jeder Zweite besitzt heute ein Smartphone oder Tablet-PC. Die Herausforderungen für die Betreiber von Websites bestehen darin, dass sich die Bildschirme bzw. Bildschirmgrößen der neuen Geräte in ihrer Auflösung stark von den herkömmlichen Standardgrößen unterscheiden und viele Websites mit diesen neuen äußerst variablen Anforderungen nicht zurecht kommen.

Website (Desktop)

Viele Websites haben noch nicht umgestellt und gehen bei der Darstellung des Layouts von einer minimalen Breite von 600 oder 800 Pixeln aus. Durch den rasant wachsenden Markt der mobilen Geräte ist dies jedoch bei weitem nicht mehr der Standard. Ältere iPhone Modelle beispielsweise habe eine Auflösung von 320×480 Pixeln. Andere Hersteller produzieren Handys mit 360×240 oder 480×800 Pixeln Auflösung. Dem geneigten Leser wird aufgefallen sein, dass nichteinmal mehr die Seitenverhältnisse einen festen Rahmen vorgeben. Als Entwickler muss man auf jede Darstellungsform eingestellt sein.

Website Screenshot (iPad)

Vorteile eines responsive Designs

Die Elemente einer Website müssen sich verändern können und entsprechend der gegenbenen Verhältnisse „reagieren“. Man spricht von einem sogenannten „responsive Design“ Ansatz (von engl. to respond – antworten, reagieren). Hierbei entfallen aus Platzgründen Darstellungselemente auf kleinere Bildschirmen oder die Verteilung von Inhalten verrutscht in ihrer Position.

Doch nicht nur die Darstellung stellt eine völlig neue Herausforderung dar. Durch die innovative „Touch“-Steuerung auf Handys und Tablets muss auch auf die Steuerungsmöglichkeiten besondere Rücksicht genommen werden.

Website Screenshot (Mobilephone)Nicht zuletzt gibt es verschiedene Ansätze (z.B „Mobile-First“), die an die verhältnismäßig geringe Datenübertragungsrate (Bandbreite) der Handys angepasst sind. Bilder, Dateien und Serveranfragen werden reduziert und somit wird eine möglichst geringe Ladezeit bei mobiler Internetverbindung erreicht.

Wenn noch nicht geschehen, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, auch Ihre Website möglichst bald anzupassen – Ihre Kunden (Website-Besucher) werden davon profitieren und somit auch Sie persönlich.

Benutzerfreundliche Webseiten als Schlüssel zum Erfolg


Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Webseite, jedoch bringen gute Positionen bei Suchmaschinen nicht zwangsläufig höhere Produktabsätze, wenn die potentiellen Kunden zwar über Suchmaschinen die Seite finden, aber weiterführende Seiten aufgrund unzureichender Usability gar nicht erst wahrnehmen.

Was ist Usability?

Zur Definition der Usability wird in der Regel die Definition der International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung) herangezogen:

„Usability ist der Umfang, in dem ein Produkt von bestimmten Nutzern mit Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit in einem bestimmten Zusammenhang  zur Erreichung bestimmter Ziele verwendet werden kann.“
(Quelle: ISO 9241-11, bereitgestellt von der Universität Uppsala)

Maßnahmen zur guten Usability

Der beste Erfolg wird erzielt, wenn die Benutzerfreundlichkeit einer Webpräsenz schon in der Planungsphase bzw. gleichzeitig mit einer SEO-Maßnahme durchdacht wird wird, da die beiden Bereiche eng verzahnt sind, etwa durch gute Recherche der vom Klientel verwendeten Schlüsselbegriffe, die oft nicht den Fachtermini des Anbieters entsprechen müssen. Dies ist ebenso bei der Usability-Optimierung wichtig, denn dem Kunden nutzt in der Regel nur eine Information, die er auch ohne weitgehende Fachkenntnisse versteht.

Ein oft vernachlässigter Optimierungsansatz ist die Nutzung von Überschriften und Absätzen im Fließtext, doch gerade das erleichtert dem Nutzer das Aufnehmen Ihrer Inhalte, bzw. ermöglicht dies überhaupt erst, denn Nutzer, die eine ganze Seite ungegliederten Fließtext vor sich haben, springen oftmals ab, ohne überhaupt Kenntnis Ihrer Informaationen erlangt zu haben. Auch ein aussagekräftiger Seitentitel ist sowohl für Suchmaschinen als auch für Ihre Kunden wichtig, da er nicht nur dem Nutzer zur groben Orientierung dient, sondern auch oft als Titel für Lesezeichen übernommen wird, die sich so leichter wiederfinden lassen.

Usability lässt sich schlecht messen und Tests sind oftmals langwierig und kostspielig. Weiterhin messen viele Analysetools die Zeit, die ein Nutzer auf einer Seite verbringt dadurch, wann er die nächste Seite aufruft. Im Fall eines mit der Benutzerfreundlichkeit unzufriedenen Nutzers bietet dies allerdings nur spärliche Informationen, da er meist nach der ersten Seite abspringt und somit keine Werte für die folgenden Seiten vorliegen. Deshalb ist es wichtig, dass das Konzept der Seite von einem erfahrenen und erfolgreichen Team gleichermaßen in der Suchmaschinen- und Usabilityoptimierung vorgenommen wird, dann steht Ihrem und dem Erfolg Ihres Produktes nichts mehr im Weg.

Eine Website – mehrere Mitarbeiter (CMS)


Möglicherweise kennen Sie das Problem: Sie haben eine Website und mehrere Mitarbeiter die simultan Inhalt bearbeiten sollen, auch wenn diese vom Programmieren letztendlich keine Ahnung haben. Dieses Problem ist bei Weitem nichts Neues und es gibt bereits diverse Lösungsansätze für dieses Problem.

Es gibt in der Informatik schon lange ein Bestreben die Entwicklungsarbeit von der inhaltlichen Verwaltung strikt zu trennen. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Änderungen in Oberfläche oder Inhalt sind voneinander unabhängig
  • Inhalte lassen sich ohne Programmierkenntnisse verändern
  • Die Verwaltung von Inhalten ist zentral und somit viel dynamischer
  • Es entsteht keine Vermischung zwischen Inhalt und Programmcode

Dies ist auch der Ansatz, den Sie für die oben beschriebene Problemstellung benöten: Mitarbeiter ohne große Vorkenntnisse können im laufenden Betrieb Inhalte Ihrer Webseite bearbeiten, ohne dass zusätzlicher Aufwand betrieben werden muss.

Die Programme die diesen Ansatz umsetzen heißen CMS (Content Management System). Das Prinzip ist simpel: Der Administrator bzw. Entwickler des Systems setzt ein CMS auf und integriert die nötigen Programmschnittstellen, Templates und was eben so für die Anzeige der Website nötig ist. Später werden Zugänge für Mitarbeiter eingerichtet, um die Inhalte zu bearbeiten. Zumeist sind CMS mit umfangreichen Rechtesystemen ausgestattet, sodass die Berechtigungen jedes Mitarbeiters individuell je nach Kompetenzniveau gesetzt werden können.

Die derzeit wohl am häufigsten eingesetzten Content Management Systeme sind:

CMS haben den Vorteil, dass Sie nach der einmaligen Einrichtung völlig unabhängig von dem Angebot des professionellen Entwicklungbüro sind.